Meine neue Kamera Teil 2

Gestern und Heute hatte ich etwas Zeit mich mit der Kamera zu befassen. Ist schon super, was man mit dem Teil und den passenden Objektiven alles machen kann.

Von der Handhabung ist sie gar nicht so schwer, manche Sachen sind von meiner Alten Alpha 350 vertraut. Aber man merkt auf den ersten Blick dass ein paar Jahre seit dem ins Land gegangen sind und die Kamera eine Nummer hochwertiger ist.

Im Manuellen Modus sind viele Hilfsmittel vorhanden, wie die Belichtungsanzeige, der Zebraefekt der ausgebrannte Bildbereiche anzeigt, also Bereiche in denen außer der Farbe Weiß keine anderen Bildinformationen vorhanden sind. Ferner ist beim manuellen Fokussieren der Kantendedektor super, der Anzeigt welche Kante im Bildbereich scharf ist.

 

Wirklich Geil ist der Schwenkbare Monitor auf dem alles eingeblendet ist was du brauchst oder auch nicht. Hier kein Bild weil die Objektivschutzkappe noch drauf ist.

Hier mal mein erstes Foto, rein mal zum Test wie das bei den schlechten Lichtverhältnissen klappt. Verwendet habe ich das 16-50 mm Kitobjektiv.

Hier hat mich die Schärfe und Genauigkeit bei der dunklen Türe gewundert.

Hier mal ein Test mit weit offener Blende (kleiner Blendenwert), der Hintergrund ist wie gewollt unscharf

Den Waldweg hab ich mit meiner 50er Festbrennweite aufgenommen, den Fokus habe ich selbst eingestellt. Leider hat es das Regnen angefangen so dass ich nicht mehr alles was mir Vorgeschwebt ist testen konnte.

In der Maschinenhalle hab ich dann mal noch eine Detailaufnahme in schwarz weiß vom Stativ aus probiert. Für das wenige Licht ist es auch super geworden.

 

Vorstellung meiner neuen Kamera

Da ich Ende Januar eine Reise nach USA, genauer gesagt nach Kalifornien und Nevada, gebucht habe stellte sich für mich die Frage nach der Fotoausrüstung. Meine alte Sony hat jetzt schon eine ganze Menge Fotos auf dem Buckel, das Reisezoom 18 bis 270 hat ein paar Regentropfen die auf fast allen Fotos zu sehen sind und das Schlimmste ist, dass man durch den Sucher nicht genau den Abschnitt sieht der auch fotografiert wird. Wenn ich eine Person genau im Sucher habe und abdrücke habe ich auf dem Foto das obere drittel des Kopfes abgeschnitten. Also sollte eine neue her, etwas besseres. Auch wieder eine Sony, da ich da noch ein paar Objektive habe und die im Test eigentlich immer gut abschneiden. Die Wahl fiel dann auf die Alpha 77 II, also das verbesserte Model. Die hat alles was ich wollte: eine super schnellen Focus mit vielen Focuspunkten, schnelle Dauerserien mit 12 Bildern/sec, gut für bewegte Sachen. Was mir nicht gefallen hat war der Preis, um die 1000€ nur für das Gehäuse. Dann kommen noch die Objektive dazu und ich bin locker bei 1500€. Da das Modell auch schon länger auf dem Markt ist habe ich mich nach einer Gebrauchten umgesehen. Im Internet habe ich dann eine ersteigert inklusive des 16-50 mm Objektives. Ich weiß auch dass das ein Risiko ist, aber beim Auspacken macht das Ganze einen guten Eindruck. Ein zweiter Akku st auch noch dabei, aber es passen auch noch die Akkus meiner alten Kamera. Auch die Objektive passen. Da hab eich mir noch ein Tamron Reisezoom gegönnt, ein Teil mit 18 bis 300 mm Brennweite das auch für Macrofotos zu Verwenden ist. Mancher mag jetzt Unken dass das für nichts richtig gut ist, aber als Reiseobjektiv für viele unterschiedliche Szenen mit wenig Zeit acht es super Fotos. Wenn ich Zeit habe dann nehme ich lieber das Kitobjektiv oder meine 50er Festbrennweite und mache mit den passenden Filtern und Blenden- und Belichtugseinstellungen echt geile Fotos. Das nehme ich natürlich auch in die USA mit, mal sehen was sich ergibt. Ich werde die nächsten Tage mal mit der Kamera losziehen und die Handhabung etwas Üben und die Möglichkeiten austesten. Die Ergebnisse seht ihr dann hier.

Berlin vom 28. bis 30.8.

Da ich mit meiner Bahncard noch die Möglichkeit hatte eine verbilligte Reise in der ersten Klasse zu unternehmen packte ich die Gelegenheit und macht einen Kurztrip nach Berlin. Gleich für den ersten Tag hatte ich ein volles Programm. Um 14 Uhr hatte ich meine Zusage für die Reichstagskuppel, dann die Anmeldung auf eine Craftbiertour.
Die Anmeldung für alles mögliches kann man Online über https://visite.bundestag.de/BAPWeb/pages/createBookingRequest.jsf  reservieren. Wichtig ist beim Besuch ein gültiger Reisepass oder Personalausweis, sonst kommt man nicht rein. Die Kuppel ist auf jeden Fall einen Besuch wert, auch die Aussicht vom Dach des Reichstagsgebäudes ist super. Im Anschluss habe ich wieder einmal eine der billigsten Stadtrundfahrten gemacht. Ich bin mit der Buslinie 100 vom Bahnhof Alexanderplatz zum Bahnhof Zoo gefahren. So ein erster Überblick über die die Sehenswürdigkeiten ist für ein Busticket zu haben. Nicht vergessen das 24- oder 48 Stunden Ticket bei der ersten Fahrt abzustempeln, sonst kann man Probleme bekommen. Der Bus fährt durch den Tiergarten an der Siegessäule vorbei, an der „Schwangeren Auster“ und dem Reichstagsgebäude nach „Unter der Linden“ beim Brandenburger Tor. Danach an Oper, Dom und neuem Stadtschloss vorbei zum Alexanderplatz mit dem Funkturm.
Im Anschluss bin ich dann in meine Hotel gefahren um nachzusehen, wo denn die Craftbiertour startet und meinen Gutschein zu holen. Da hab ich den Gutschein das erste mal etwas genauer gelesen: Die Führung ist auf Englisch und beginnt vor der Tür meines Hotels. Ok, Englisch soll kein Problem sein und die 40 Minuten kann ich ja noch Fernsehen. Als ich dann die Truppe traf war ich doch etwas erstaunt. Der Führer war ein Typ aus Boston der trotz 1 1/2 Jahren in Berlin fast kein deutsch konnte, die Gruppe bestand aus einem Ehepaar aus Arizona und mir. Also was soll schon schief gehen. Die Einzelheiten könnt ihr bei https://bier.reinhardspics.de nachlesen.
Am nächsten Tag erst spät zu Frühstück. Dann hab ich mir die Hackeschen Höfe angesehen, eine zusammenhängende Reihe von Häusern im Jugendstil. Nach einem kleinen Imbiss war es dann schon Zeit für die Rundfahrt 2,5 Stunden durch die Brücken von Berlin. Nachdem ich es gesehen habe ist mein Fazit: kann man machen, muss man nicht. Die Brauereitour im Anschluss war Lustiger,
Am letzten Vormittag habe ich dann noch den Zoo Berlin besucht, ich glaube der Artenreichste Europas. Ist einen Besuch wert, aber viele der Arten fallen dem Laien gar nicht auf.  

Hamburg vom 22. bis 24.8.18

Wie alle paar Jahre wieder mal ein Trip nach Hamburg. Dieses mal etwas besser geplant als sonst. Am Anfang gleich eine Hamburg Card aus dem Automaten gezogen. Bei fast allen Veranstaltungen und Museen gibt es da einen Rabatt auf den Eintrittspreis und alle Verkehrsmittel des HVV in den Bereichen A+B kann man verwenden. Damit kommt man schon ein Stückchen. Ein paar Tipps von mir wenn ihr einen Besuch in Hamburg plant: normalerweise braucht man in der Stadt kein Auto, solange das gebuchte Hotel in der Nähe von U- oder S-Bahn liegt. Hat man die Hamburg Card ist vieles leichter. Ein Fahrt mit der Hafenfähre Linie 63 nach Finkenwerder gehört für mich so zum Basisprogramm. Hier kommt man durch einen großen Teil des Hafens für Lau. Hat man ein Bedürfnis am Hafen und gute Nerven dann kann man auch auf den Fähren das WC benutzen. Ist man schnell kann man die Fähre vor dem Ablegen wieder verlassen, wenn nicht, einfach eine Haltestelle mitfahren und dann wieder die Fähre in Gegenrichtung verwenden. Am Besten ist die Zeit zwischen 8Uhr30 und 9Uhr30, da sind noch nicht so viele Touristen auf der Fähre und die meisten Arbeiter schon auf ihrer Arbeitsstelle. Am Mittwoch habe ich gleich eine Tour mit der Firma Jasper gemacht: Auge in Auge mit den Giganten. Ist nicht ganz billig und mann sollte so 30 Minuten vor Abfahrt am Treffpunkt sein. Aber es lohnt sich, so nah kommst du nie wieder an die Containerbrücken und die dicken Pötte heran. Zwischendurch noch eine Kaffeepause in der Seemannsmission Duckdalben. Der Kaffee ist zwar kostenlos, doch eine Spende für die gute Arbeit der Ehrenamtlichen die die Seeleute aus aller Welt unterstützen ist willkommen und sicher auch verdient.
Was mir auch gut gefallen hat war die XXL Hafenrundfahrt mit der Reederei Rainer Abicht ab Brücke 1 der Landungsbrücken. Tipp von mir: Getränke im Rucksack ist Günstiger als die 4€ an Bord für 0,3 Cola. Die Fahrt führt die 2 Stunden von den einzelnen Hafenbecken bis in die Speicherstadt, alles wird erklärt, Fragen sind möglich. Hier bei der Buchung die Hamburg Card zücken, es gibt Rabatt!
Bis zu 5714 Passagiere? Und bei Legebatterien beschweren!
MSC Meraviglia
Was ich auch Empfehlen kann ist ein Spaziergang durch das Treppenviertel in Blankenese, leicht zu erreichen mit der S1, vom Bahnhof sind es noch 800m zu laufen. Hier kann man durch die engen Gassen bis zum Elbestrand hinunter laufen. Wenn man wie ich faul ist fährt auf der Strandstraße so 50m Elbabwärts vom Fähranleger alle 10 Minuten ein Bus zurück zum S-Bahnhof
Auch ein Rundgang auf dem Kietz mit einem Führer ist zu Empfehlen. Besonders für Hamburganfänger die sonst auf die teuren Gratisangebote hereinfallen. Beispiel: der Eintritt bei der Strippshow ist Gratis, aber wenn du dem Mädchen das sich zu dir setzt einen Drink ausgibst bist du mindestens 50€ los, den der O-saft ist dann der Lumpa Bumba Spezialdrink der immer so teuer ist.
Was auch sehr Interessant ist sind das Miniatur Wunderland, ein Besuch des Maritimen Museums oder eine Runde mit der Maritimen Circleline von Landungsbrücke 10.